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MGCW goes Ungarn 2.0

Die Musikgesellschaft Concordia Wegenstetten besuchte Ungarn, die Heimat ihres Dirigenten, nach einer fünf Jahre langen Durststrecke wieder. Die achttägige Reise stand im Fokus von Musik, des gemeinsamen Beisammenseins und diverser sportlichen Aktivitäten.

Am Samstag 21. Juli startete die 14-stündige Carfahrt nach Balatonmariafürdö am Plattensee. Es sollte bereits die zweite Reise der MGCW in das Heimatland Ungarn ihres Dirigenten Bence Toth werden. Am Sonntagmorgen dort angekommen, konnte der erste Tag entweder am See oder in den Strandbars genossen werden. Nach einem feucht-fröhlichen Tag stand am Abend eine Probe auf dem Programm, welche ganz dem Kirchenkonzert Mitte Woche gewidmet wurde.
Am nächsten Tag stand bereits eines der Highlights auf dem Tagesablauf. Eine Gruppe entschied sich für einen erholsamen Tag in einem Thermalsee, der Rest powerte sich bei ein, zwei Runden Paintball aus. Doch die Reise dorthin erwies sich als Test für die Nerven, da unser Car auf halber Strecke liegen blieb und wir kurzerhand auf einheimische Taxis angewiesen waren. Die Stimmung liess sich die schiessfreudige Truppe aber nicht nehmen und sang lauthals zu den Klängen von Queen und ihren Evergreen Song «I want it all» bei ihrer Weiterreise. Am darauffolgenden Tag besuchte die Musikgesellschaft die Hauptstadt Budapest und erfuhr im «Haus des Terrors» mehr über die Geschichte des Landes. Danach blieb Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Am Mittwoch war eine Wein-Tour in einer der bekanntesten Wein-Regionen von Ungarn geplant. Mit der Fähre überquerten wir den Balaton (Plattensee), anschliessend konnten in unzähligen Weinkellern die guten Tropfen der einheimisch produzierten Weine degustiert werden. Das heisse Wetter führte zu durstigen Musikanten und lustigen Erlebnissen.
Am darauffolgenden Tag stand der erste musikalische Höhepunkt auf dem Programm. Der Tag konnte frei gestaltet werden und die MGCW traf sich am späteren Nachmittag, um sich auf den Weg zum Kirchenkonzert zu begehen. Das gut besuchte Konzert war ein Erfolg und der Abend liessen wir wie jeden anderen, gemütlich in der Bar ausklingen.
Am Freitag begann vor Ort ein Festival. Dabei kamen Musikorchester aus ganz Europa nach Balatonmariafürdö. Bei einer Wassermusik, bei welcher alle Musikanten hüfttief im Wasser standen, spielten jeweils drei Musikvereine abwechselnd Stücke in Richtung des von Zuschauer übersäten Ufers.
Auch der zweitletzte Tag stand im Fokus der Musik und nach einer ca. 1.5 km langen Marschmusik und diversen Ständchen an verschiedenen Orten, bereiteten sich die fussballverrückten Musiker auf einen Match um Ehre und Ruhm gegen das Brass-Ensemble Bieranjas aus dem Fricktal und Umgebung vor. Die heissen Temperaturen zerrten stark an den Kräften der Sportler, jedoch wurde bis zum bitteren Ende gekämpft. Die Gegner hatten zum Schluss die Nase etwas vorne, jedoch sollten die MGCW ihre Revanche nur wenige Stunden später bei der Heimreise erhalten. Zuerst fand am Abend jedoch ein Konzert der Bieranjas vor Seekulisse und musikbegeisterten Zuschauern statt, bei welchem die Mitglieder der MGCW natürlich an vorderster Front dabei waren.
Der Sonntag war der letzte Tag in Ungarn und zugleich der Abschluss des Festivals. Am Abend spielten wir mit drei anderen Bands auf der Bühne des Strandbads. Nach dem Abschlusskonzert machte sich die Musikgesellschaft auf ihre Heimreise mit dem Bus. Die müden Musikanten fanden jedoch Trost für die lange Busfahrt, als sie erfuhren, dass ihre Fussballrivalen nicht mit dem von ihnen selbst hochgelobten Flugzeug nach Hause konnten, sondern auf den Nachtzug umsteigen mussten. So kam es, dass die MGCW trotz 12 Stunden längerem Aufenthalt und massiv länger geplanten Heimreise als die Bieranjas, noch vor ihnen wieder in Wegenstetten ankamen. Tja liebe Bieranjas, es zeigt sich einmal mehr: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben aber trotzdem hat es mit Euch einmal mehr riesen Spass gemacht! Die unvergesslichen Momente bleiben für die Ewigkeit und die Reise wird sicherlich nicht die letzte dieser Art gewesen sein.
Impressionen
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